Konkurseröffnungen auf stabilem Niveau

Simon Roth
Simon Roth

Eine kürzliche Untersuchung von Lex Futura basierend auf Daten des statistischen Amtes des Kt. Zürich zeigt, dass Konkurseröffnungen 2021 auf stabilem Niveau verharren. Auch von der Corona-Krise besonders betroffene Branchen, wie die Gastronomie, verzeichnen bislang keinen Anstieg in den Konkurszahlen.

Ausgangslage

Basierend auf einem Datensatz des statistischen Amtes des Kt. Zürich hat Lex Futura Konkurseröffnungen nach Branchen (codiert auf Basis von NOGA) ausgewertet. Per 4. Oktober 2021 zeigt sich, dass Konkurseröffnungen auf stabilem Niveau verharren. Ein sprunghafter Anstieg in den Konkurszahlen ist bislang nicht auszumachen, auch nicht in Branchen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind. Im Folgenden einige Beispiele:

Gastgewerbe

Kunst, Unterhaltung und Erholung

Erziehung und Untericht

Fazit

Ob sich dieser Trend fortsetzt oder ob es in gewissen Branchen doch noch zu einem Anstieg der Konkurszahlen kommt, bleibt abzuwarten. Das heutige Bild bestätigt bislang jedenfalls die Prognose der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, welche keine Konkursflut erwartet.

Diagramme für alle NOGA-Branchen mit Datenstand 4. Oktober 2021 sind auf dem GitHub-Repository des Autors erhältlich.

 

 
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